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RLT-Anlagen sind gerade heute besonders wichtig, da das SARS-CoV-2-Virus sich hauptsächlich über Tröpfcheninfektion ausbreitet.
Die keimbelasteten Tröpfchen, die aus dem Mund oder der Nase ausgestoßen werden, wenn man schwer atmet, spricht, hustet oder niest, haben laut verschiedener Studien einen Durchmesser von etwa 8,2 µm (± 2,3 µm).
Zwar fallen diese schnell zu Boden und werden normalerweise nicht weiter als einen Meter transportiert, wenn sie in der Luft sind, aber manche Erreger in Tröpfchen von sehr geringer Größe (< 5 µm) können lange Zeit in der Luft schweben und dadurch auch über große Distanzen verbreitet werden.
Dazu gehört SARS-CoV-2 jedoch nicht. Allerdings schrumpfen Tröpfchen durch Verdunstung und können daher im Zeitverlauf auch unter 5 µm im Durchmesser betragen.
Durch eine gute Lüftung kann die Anzahl von Partikeln (< 5 µm) überhaupt und damit auch von Infektionserregern, die über die Luft übertragen werden, deutlich reduziert werden.
Die Empfehlungen des RKI sind daher eindeutig und besagen, dass sich Personen in gut belüfteten Räumen aufhalten sollen. Räume mit schlechter Belüftung werden zudem eher als „risikogeneigte Orte“ bewertet [1].
Moderne RLT-Anlagen arbeiten meist mit reiner Frischluft. Verbrauchte Luft wird durch frische Luft ausgetauscht. Zudem wird die Luft vor Eintritt in den Raum mechanisch gefiltert. Übliche Filterstufen filtern bei Partikelgrößen von 1 bis 5 µm sehr gut (> 80 %) und scheiden damit die Mehrzahl auch sehr kleiner Partikeln ab.
Gemäß dem „REHVA COVID-19 guidance document, April 03, 2020“ [2] gibt es zudem folgende Handlungsempfehlungen für den Betrieb von Raumlufttechnischen Anlagen:
Zusätzlich empfehlen wir:
[1] https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/artikel/handlungsempfehlungen-corona-rki.html
[2] REHVA, The Federation of European Heating, Ventilation and Air Conditioning Associations